Mittwoch, 28. Dezember 2016

Underwaterlove


Was wir euch heute präsentieren, klingt wie ein schlechter Scherz. Erinnert ihr euch, dass wir Anfang 2015 für knapp zwei Monate nach Südostasien gerucksackt sind? Vage Erinnerungen tun sich auf? Klar, ist ja nun auch schon fast zwei Jahre her. Umso unglaublicher, dass wir uns vor - ungelogen - einer Woche über weitere Analogbilder freuen konnten, die in dieser schönen Zeit entstanden sind. Wir hatten eine Unterwasserkamera mit, mit der wir unsere Schnorcheltrips und Tubingerfahrungen festgehalten haben. Zurück in Deutschland hatten wir jedoch noch nicht den ganzen Film verknipst und suchten in der darauffolgenden Zeit nach feucht-fröhlichen (im wahrsten Sinne des Wortes!) Momenten, für die sich das Kamerazucken lohnen würde. Die Kamera war seither mit im Freibad, in weiteren Urlauben, auf Festivals. Endlich voll geknipst (we are talking summer 2016), lag sie noch ein bisschen in Bremen herum, bevor C sie endlich feierlich zum Entwickeln brachte.
Zeit, so exakt und gleichförmig sie auch ist, vergeht subjektiv manchmal so unglaublich schnell. Umso schöner, wenn man im kalten Dezember auf einmal gedanklich wieder in einem riesigen schwarzen Tube-Donut sitzt oder das beengend-befreiende Gefühl einer Taucherbrille spürt. Da haben wir uns selbst, zugegebenermaßen ungewollt, ein wunderschönes Weihnachtsgeschenk gemacht … und es direkt darauf noch getoppt. Wir dürfen nämlich freudig verkünden: Im März kommenden Jahres geht es für uns wieder Richtung Asien, Flüge für fünf Wochen Vietnam sind gebucht! 

Merry belayed Christmas, people! 
C for Christmas and L for Love








Sonntag, 18. Dezember 2016

Sinnvolle Weihnacht'

Hallo Pieps,
Weihnachten ist ein höchst vorhersehbares Ereignis. Wirklich - theoretisch könnten wir bereits im September anfangen, nach schönen Dingen für unsere Liebsten zu schauen. Dennoch springt Weihnachten – mit Lebkuchenherzen behangen – jedes Jahr wieder hinter einem prunkvoll geschmückten Weihnachtsbaum hervor und ruft: Ha, nur noch drei Wochen! Das ist der Zeitpunkt, an dem wir losziehen, um Geschenke zu suchen. Die shoppenden Menschenmassen schrecken da manchmal ab, hektisch und voll zeigen sich Einkaufsstraßen und Malls und ungeduldigt reiht man sich in lange Kassenschlangen. Dennoch sagen wir: Geht raus, Freunde! Fühlt, schmeckt, seht, riecht die Dinge, die ihr verschenkt! Onlineshopping hin oder her, es ist so schön, sich dem Getummel hinzugeben. Insbesondere das Riechen können wir nicht durch Browsen und Klicks ersetzen - Schnuppern ist dem Realen vorbehalten. Und genau deswegen haben wir uns durch die Parfümerie Pieper im Weserpark geschnüffelt. Das familiengeführte Unternehmen bietet altbekannte Klassiker wie Chanel und Marc Jacobs, orientiert sich in Sachen Make-up aber auch an neusten Trends und bietet Marken wie W7 Cosmetics. Vorteil an unserem Besuch: Lidschatten, Puder und Lippenstifte können wir sehen, fühlen, ausprobieren, Parfumes riechen und einen netten Schnack mit dem Pieper-Team gibts inklusive. 
Und sollte man nach dem Erkunden mit den eigenen Sinne immer noch nicht wissen, wie man die entdeckten Produkte im eigenen Gesicht einsetzt, wird bei Pieper ebenfalls Abhilfe geschaffen: L wurde professionell geschminkt. Erkenntnis: Zu grünen Augen passt lilafarbener Kajal und Lidschatten, der direkt auf die weihnachtliche Wunschliste gewandert ist.

Unser Besuch bei der Parfümerie Piper war zum Schnuppern, Fühlen und Sehen perfekt - für den Geschmackssinn zog es uns anschließend weiter zum kaffeeWerk. Denn in der hektischen Weihnachtszeit, bei der aus dem Bemühen nach dem perfekten Geschenk oft akuter Zeitmangel resultiert, braucht es auch Ruhe. So saßen wir am Ende des Shoppingbummels noch bei Salat und Curry zusammen und führten Bestieschnack, bevor wir uns bis zu L's Geburtstag verabschieden mussten, da es für C just in diesem Moment wieder nach Korea geht. Schnüff!

Der Weserpark bescherte uns also einen super Weihnachtsvormittag für alle Sinne!

Ho Ho Ho,
C&L














Danke an die Parfümerie Pieper, das kaffeeWerk und den Weserpark - frohe Weihnachten!

Mittwoch, 7. Dezember 2016

Travelbird: Sofia, du Schöne! Pt. II

 

Hallo ihr Schleckermäulchen,
heute geht es kulinarisch weiter mit unserem Bericht über Sofia. Über die Jahre und Reisen, die wir gemeinsam gemacht haben, entwickelt sich bei uns ein immer größer werdendes Interesse an den kulinarischen Genüssen eines Landes. Essen verbindet und ermöglicht Zugang zu einem Land jenseits von Sprachbarrieren und Touri-Attraktionen. Unser Foodieplan für Sofia war schon vor Reiseantritt gut ausgepfeilt, denn wie C ganz richtig feststellte: In Sofia kann man sich das kulinarische Bloggerleben noch leisten! Wir konnten also aus dem Vollen schöpfen und haben gefuttert wie die Könige und das (meist) gesund und in schönstem Ambiente. Und yes: Ein paar Drinks waren auch dabei.
Unbeschreiblich gut - ja, uns fehlten fast die Worte - war das Essen im Made in Blue. Gefüllter Hokkaido, Kürbisnudeln mit Spinat und gebackenem Ziegenkäse, im eigenen Hause gebeizter Lachs auf verdammt gutem Brot und dazu frisch gepresster Saft - wir sahen beim Essen aus wie zwei Herzaugenemojis. Ähnlich lecker war das sonntägliche Buffet im Dream House, das vegan, vielfältig und enorm lecker war. Für uns fungierte es als Katerbuffet, nach dem die Erinnerungen an den (ziemlich miesen) Wein wie verflogen waren. Doch auch Boom Burgers überzeugte und lies und kurzzeitig wieder zu Non-Veggies werden. Nachts fanden wir uns öfter als gedacht in Ugo's Pizzeria wieder, upsi!
Für unser erstes Frühstück zog es uns ins Sun Moon. Frühstücken ist in Bulgarien allerdings, wie in vielen anderen europäischen Ländern, auch nicht so eine Völlerei wie in Deutschland. Da gibts eher mal irgendwas Gebäckartiges auf die Hand. Das Sun Moon bietet aber unglaublich leckere ausgefallene Smoothies und viele leckere herzhafte vegane und vegetarische Gerichte. YumYum, da bleibt man gerne mal im Gemütlichen sitzen!

Für abendliche Drinks, super günstiges Bier und Bootyshaking trieb es uns meist auf die "Tsar Shishman"-Straße, die mit jedem Drink mehr dazu animiert, laut Shiiiiish man! zu rufen. Zum trapen und dabben verschlug es uns dann noch in den Club Mixtape 5, der dank fehlender Lautstärkebegrenzung zu nachhaltigen Erinnerungen führte. 

Gesund, unglaublich lecker, feucht-fröhlich - wir können Sofia als food'n'sip destination aus vollstem Magen empfehlen!

Schmatzende Grüßerl,
C&L

PS: Einmal sind wir auch "typisch bulgarisch" Essen gegangen, doch während wir sonst in jedem Restauarant nahezu die einzigen Touristen waren, merkte man in dieser bulgarischen Empfehlung den Touricharakter ziemlich doll, nicht zuletzt auch an den Preisen. In einer fortschrittlich-hippen Stadt wie Sofia ist wohl vegan, chic und innovativ "bulgarischer" als bunte Tischdecken und kitschige Wandbehängungen. Das nächste Mal würden wir wohl nochmal ein richtig verstecktes Lokal suchen, bei dem man ins Blaue auf bulgarisch bestellen muss. Dazu fehlte uns diesmal leider die Zeit.








Donnerstag, 1. Dezember 2016

Travelbird: Sofia, du Schöne! Pt. I



Hallo ihr Zugvögel auf der Suche nach dem nächsten Abenteuer,
wir haben an einem verschlafenen Sonntag vor einiger Zeit Flüge nach Sofia gebucht - einfach so, weil uns danach war und das Fernweh unsere Füße kitzelte. Und wie das so ist, scheint der Abflug noch unendlich weit entfernt, bis man plötzlich hektisch geeignete Outfits in einen Koffer schmeißt und sich ein wenig später in einen Ryanairflieger quetscht. Richtung: Bulgariens Hauptstadt! Heute berichten wir euch, wie uns Sofia gefallen hat - bald gehts dann noch um zwei unserer Lieblingsbeschätigungen: Essen und Trinken. Aber dazu später mehr!

Sofia besticht genau mit dem, was wir beide so lieben: Kontraste. Prunk- neben Plattenbau, traditionelles Restaurant neben Hipsterplace mit veganem Essen. Handgetöpferte Schüsselchen neben stylischen Interiorshops. Sofia bietet in vielerlei Hinsicht für jede Art von Reisenden etwas. Ist einem nach Shopping, rufen lokale Lädchen genauso wie das riesige Paradise Center, das etwas von amerikanischem Shoppingerlebnis hat. Architektonisch wandelt man im Stadtkern durch ganze Epochen. Das macht man am Besten mit der Free Sofia Tour, bei der man am Ende eine Spende an die extrem netten und engagierten freiwilligen Tourguides geben kann. Wir sind anschließend noch einmal auf eigene Faust durch die Stadt gesteunert und haben die kolossalen Bauten auf uns wirken lassen. Im gleichen Zuge hat es uns auch in die National Gallery verschlagen, die architektonisch ebenfalls einen Blick wert ist. Die Ausstellungen selbst waren eher klein, jedoch trotzdem inspirierend (wir suchen gerade mal wieder nach Tattooinspirationen, upsiii!). 

Was Sofia für uns außerdem zu einem tollen Reiseziel gemacht hat: Es ist günstig und wir konnten wertvolle Bestietime in tollen Restaurants, Bars und Cafés verbringen, ohne broke wieder in den Flieger zu steigen. Der Fakt, dass sechs durchgedrehte Britboys neben uns im Guesthouse 32 wohnten, hat der Reise noch die Prise Verrücktheit gegeben, die wir so schätzen. Wir hätten glatt noch länger bleiben wollen, um Stadt, Land und Leute noch besser kennenzulernen. Wenn ihr also noch mehr über Sofia erfahren wollt - schreibt uns! Wir berichten supi-dupi-gerne und geben Tipps. Oder ihr teilt eure Erfahrungen mit Sofia, wir kommen nämlich definitiv wieder (nicht zuletzt, weil wir den Witoscha-Berg nur hinter Nebel erahnen konnten)!

сбогом,
Koma und Lava (apprently ist es ziemlich schwierig, unsere Namen auszusprechen)