Montag, 18. Juli 2016

Decision Making


Moin!
Manchmal muss man sich belohnen. Manchmal muss man zwischen Deadlines und To-Do-Listen kurz in sich gehen und sagen: Das war gut. Ob man sich dabei mit einem guten Essen, einem Telefonat mit einem lieben Menschen oder mit einem Kleidungsstück belohnt, ist ganz egal. Wir haben in den letzten Wochen viel über unsere Masteroptionen gesprochen, Studienverlaufspläne studiert und Bewerbungen hastig abgesendet. Vergangene Woche hat C sich auf den Weg nach Hannover gemacht, um dort ein Aufnahmegespräch zu führen. Danach gab es dann den Belohnungsmoment: ein schönes Kleid durfte Einzug auf die Kleiderstange erhalten. Schlicht, mit dem gewissen Etwas. Und was soll man sagen? C wurde angenommen. Nun laufen die Denkapparate heiß und wir überlegen, wer wo studiert. Stadt vs. Studienplan, Entfernung vs. Beisammensein. Und wir denken uns manchmal: Wie sollen wir über so wichtige Dinge wie Masterstudienplätze entscheiden, wenn schon die Wahl eines Restaurants am Donnerstagabend schwerfällt? Wie sollen wir Immatrikulationsanträge unterschreiben, wenn wir nicht einmal wissen, was wir später einmal machen möchten? Da ist die Flucht in ein schönes Outfit, das mit einem Kleidungsstück schon vollständig ist, erfrischend. Eins ist dabei wenigstens sicher: Egal, wo, was und wie - wir bleiben im Herzen beisammen. 

Best,
C&L








Montag, 11. Juli 2016

Sommerfarben


Guten Abend liebe Freunde,
früher habe ich kein schwarz getragen, weil es mich "blass macht". Eines Tages, die Augenringe dunkel, die Wangen hell, streifte mein Blick mein Ebenbild im Spiegel und ich dachte: Moment einmal. Welche Farbe macht mich denn nicht blass? Ich bin blass. Wäre ich noch blasser, könnte man mich durchsichtig nennen. Der Beginn einer Liebe zum Schwarzen. Eine Liebe zur schlichten Eleganz, zur Alltags- und Ausgehfarbe. "Wir tragen schwarz, bis es was Dunkleres gibt", sagt Casper. Umso schöner ist es, manchmal aus dem dunklen Farbschema auszubrechen und sich an Muster, Farben und Nuancen zu wagen, die mit Sommersprossen spielen und das kupferne Haar herausheben. Gesagt, getan, ein Jumpsuit, fertig. Es ist Sommer und ich liebe das Leben und Hamburg und Herzensmenschen und Musik und Sonntage, an denen C einfach nach Hamburg kommt, damit wir uns sehen. Dieses Wirrwarr aus Gefühl, eingefangen vor einer Wand, die der Mähne Konkurrenz macht. Voila!

Best,







 Jumpsuit H&M

Freitag, 1. Juli 2016

TornadoTanz

Liebe Freunde der gepflegten Schlammschlacht,
wir haben überlebt! Wir haben das Hurricane 2k16 überlebt! Wir sind mit Katzenponcho, dem fritz-horn Doro und Dosenbier durch etliche Kubikmeter Schlamm gewatet. Wir sind mit Gummistiefeln in Pfützen stecken geblieben und waren Samstag um 23 Uhr schlafen, weil das Infield sowieso zu war. Wir haben Rammstein für Donner und Donner für Rammstein gehalten. Kurzum: Wir haben Dosenbier genommen, wo das Leben uns Regen gab (oder so ähnlich).
Das Hurricane war feucht-fröhlich und dennoch wunderbar. Annenmaykantereit, BØRNS, Elliphant, Two Door Cinema Club, Bosse, Deichkind - wir haben zwar nur ein Bruchteil dessen gesehen, was geplant war aber das mit 101%. Mit Tränen (kein Scherz), mit wilden Sprüngen und markerschütterndem Mitgesinge. 
Festivals sind eben das, was du draus machst. Und deswegen tanzen wir mit noch mehr Glitzer und Elan auch gerade auf der Fusion, während ihr das hier lest. Hell yeah, was für ein Sommer!

Durchschwitzt-euphorische Grüße,
C&L