Mittwoch, 27. Januar 2016

In den eigenen vier Wänden


Hallo Herzensmenschen,

was ist persönlicher, als die eigenen vier Wände? Von Messi bis Minimalist, von Blümchenliebhaber bis Betongraulover - das Zimmer spricht Bände jenseits jedes gesagten Wortes. Denn das eigene Zimmer ist, oder kann es zu mindest sein, ein Archiv des Lebens. Tagebücher, Mitbringsel und vor allem Fotos erinnern und gedenken, provozieren Lächeln und regen zum Geschichten erzählen an. Auch wenn - durch einige Umzüge bedingt - unsere Wände manchmal leerer bleiben als gewollt oder der Alltagsstress die hundert Sneakerpaare fast magisch durchs Zimmer wirbelt, sind wir doch Liebhaber des Interiors. Wir sind detailverliebt, wenn es darum geht, die schönsten Erinnerungen im eigenen Raum zu inzenieren. Und weil euch dieser Teil unseres Lebens bisher vorenhalten blieb, gibt es heute Eindrücke aus unseren Kämmerchen. Nicht zuletzt L's Umzug nach Hamburg gibt Anlass dazu. Mit jedem Umzug wünscht man sich weniger Ballast. Der in jugendlichem Übermut gefüllte Kleiderschrank reduziert sich auf wenige Bügel (zumindest ist das das Ziel) und aus großen Bildern mit fulminanten Rahmen werden Fotoposter, die mit einem Zehntel des Gewichts mindestens genauso schön daher kommen und die Rastlosigkeit widerspiegeln, die das Fernweh auch bei uns hinterlässt. Ja, weniger ist mehr, wenn es um die eigenen vier Wände geht, finden wir.


Ballast abwerfend,
C&L

P.S.: Das Fotoposter ist übrigens eins unserer liebsten Bilder vom Südostasientrip und fast genau vor einem Jahr in Laos auf einer kräfteraubenden Fahrradtour in der Nähe von Vang Vieng entstanden. Bestellt haben wir es beim OnlineFotoservice CEWE. Dort gibt es nicht nur Fotoposter, man kann sich auch Bilder im Polaroid-Stil, Fotobücher oder Handyhüllen bestellen. Das wär doch was für die lovebirds unter euch zum Valentinstag!













Dienstag, 26. Januar 2016

Appreciate Nature


So liebe Naturliebhaber,

es ist schon längst überfällig, aber ich wollte es euch trotzdem nicht vorenthalten! Wie ihr sicher schon mitbekommen habt (oder auch nicht haha), war ich über Weihnachten bei meiner Familie in Südkorea. Ein Land, worunter die meisten sich vermutlich, gerade von der Landschaft her, nicht viel vorstellen können. Lasst es mich kurz fassen: Korea besteht quasi aus Bergen und Großstädten. Ein triftiger Grund für viele Koreaner, die Wochenenden zum Wandern zu nutzen. Jaja, das Wandern ist des Koreaners Lust. Ich war auf meinen letzten Reisen nach Korea auch schon öfter in den Bergen unterwegs und so zog es mich auch dieses Mal wieder in meinen liebsten National Park im Osten von Südkorea: den Seoraksan National Park. Bis jetzt war ich dort nur im Sommer und hatte mich etwas zu sehr auf Schnee gefreut. In der Hinsicht wurde ich zwar enttäuscht, aber die Landschaft hat alles wieder gut gemacht! Aber schaut selbst

Best,
C

P.S.: Nach insgesamt 9 Stunden wandern und 800 Treppen, hatte ich ungelogen eine Woche lang Muskelkater…











Samstag, 16. Januar 2016

Schöne Monotonie

Moin Moin,

wir als Kinder des Nordens sehen zur Zeit vor allem eins: graue Wolken. Okay, auch Schnee und Regen sind dabei. Zwar erspäht das wache Auge mitunter auch hübsche Sonnenuntergänge, die sich ihren Weg durch die Wolkendecke kämpfen, aber insgesamt lassen die farblichen Facetten von Hamburgs und Bremens Straßen momentan etwas zu wünschen übrig. Doch während diese Monotonie aus schwarz, grau und weiß im Alltag etwas aufs Gemüt schlägt, ist sie bei Klamotten, Accessoires und Schuhen gleich doppelt schön. Ja, wir bekennen uns schuldig: am liebsten hätten wir prall gefüllte Kleiderschränke, die aussehen, als befände man sich in einem Schwarzweißfilm. Also sehen wir diese Januarstristesse einfach als Inspiration und FashionID als Plattform, sie auszuleben und präsentieren euch unsere Winterfavoriten. Und was soll man sagen? We want it all!

Best,
C&L


1. Longcardigan MALVIN // 2. Hellgraue Stoffhose CAMBIO // 3. Flanellbluse REVIEW // 4. Weißer Rucksack Herschel // 5. Schal FRAAS // 6. Clutch in Metallicoptik abro  // 7. Langer Jumpsuit GLAMOROUS // 8. Oversized Mantel SET // 9. Poncho ONLY // 10. Booties VAGABOND

In freundlicher Zusammenarbeit mit FashionID


Dienstag, 12. Januar 2016

Hallo Hamburg, ich leb' jetzt hier



Liebe Freunde des Nordens,

im ersten Post des jungen Jahres 2016 haben wir euch ja bereits erzählt, dass ich nun Hamburg meinen Wohnort nennen darf. Nach vier Jahren Studium habe ich mich Hals über Kopf ins Arbeitsleben der Veranstaltungsplanung gestürzt und kann nun sagen: I'm doin' that nine to five thing. Eigentlich ist es aber acht bis fünf und dank meines kurzfristigen Umzugs ohne Vorlaufzeit und die dunkle Jahreszeit bedingt sah ich die erste Woche in der Hansestadt kein Tageslicht. Not even kidding. Morgens dunkel, Feierabend dunkel. Entsprechend excited war ich, als der Freitag rief, ich C vom Bahnhof abholte, wir essen und dann auf Party gingen und uns Samstag nach gelungenem Katerfrühstück vor die Tür wagten. Sonne - ein seltenes Gut Hamburgs - begrüßte uns und wir sind stundenlang durch St. Georg, an der Außenalster entlang und durch die Innenstadt spaziert. Sonne ist wirklich ein Glücksgarant und hat mir endlich Lust auf Hamburg gemacht - die erste Woche mit Stress, Schneematsch und Müdigkeit hatte eben diese nämlich beträchtlich geschmälert. Ich glaube: Hamburg wird gut. Sonntag ging es für uns nach etwas home office (aka in Jogger von elektronischen Geräten bedeckt auf dem Bett chillen) ins Chocoversum und zum Dinner in die Brasserie Atlas - danke Hacheeeez.

Love,
L

PS: Ich habe meinen Stil businesslifetechnisch etwas schicker werden lassen - dazu gehört auch dieses flauschige Jäckchen sowie generell viel beige, begleitet von grau und schwarz.







Mittwoch, 6. Januar 2016

2015, what a year

Liebe Leute,
eine so lange Blogpause kennen wir selbst von uns Weltenbummlern und Reallifelovern nicht. Entschuldigt vielmals. Die Erklärung dazu ist ganz einfach: C war in Korea, die Weihnachtszeit überkam uns mit alljährlichem Stress und dann kam die große Nachricht: L bekommt ihr Traumpraktikum in Hamburg und binnen kürzester Zeit mussten Wohnungssuche, Umzugsplanung, Realisierungsgedanken ("Ich verlasse tatsächlich Bremen") und Verabschiedungen über die Bühne gebracht werden. Dann kam L's Geburtstag und Silvester, zwei Tage später der Umzug und nun blicken wir in diesem Post mit dem Wissen auf 2015 zurück, dass 2016 so völlig anders werden wird. In getrennten Städten (das kennen wir bisher nur aus der Zeit im Ausland), L als fulltime worker bienchen, C am Bachelor schreiben und beide mit einem großen Fragezeichen über dem Kopf, wenn es um die zweite Hälfte dieses Jahres gehen soll. Auf das ganze Thema Hamburg gehen wir ganz bald in einem eigenen Post ein, nun erst einmal Manege frei für 2015 - das wohl großartigste Jahr unserer gemeinsamen Zeit!

In (separated) love,
C&L

Januar Kälte und Vorfreude lagen in der Luft, Mitte des Monats gings endlich ab nach Südostasien. In der Mitte zu sehen: Die Abschiedsparty mit unseren Boys

Februar Auf dem Blog gab es wunderbare Impressionen aus York und Lissabon, während wir in Thailand und Laos das Leben in vollen Zügen lebten

März Während wir weiter in Südostasien unterwegs waren, gab es auf dem Blog L's Lieblingsbild von sich (wann kann man das schon mal sagen), analoge Köstlichkeiten und einen ersten Eindruck aus beautiful Bangkok
April Mit Sommersprossen, perfekter Bräune und ganz viel Glückseligkeit kamen wir aus Asia zurück und hatten in Branschweig eine gute Zeit 

Mai Wir waren in Moldawien, haben an der #springtimeoutfit Bloggerparade von Zuckermädchen mitgemacht und euch gezeigt, was in Asien so ging 


Juni Zwar waren wir bereits im März zurück auf deutschem Boden, bis alle bewegten Eindrücke der Asienreise sortiert und aufbereitet waren, dauerte es aber. Das Produkt kann sich allerdings sehen lassen, finden wir!
Juli An den Juli denken wir mit einem dicken Grinsen zurück, da ging es nämlich zum großartigen NOS Alive Festival in Lissabon - einer wunderhübschen Stadt

August Es drehte sich vor allem für L alles ums Rocken am Brocken, bei dem auch die ganze Crew nicht fehlen durfte. Beim Streetfoodfestival in Bremen haben wir uns außerdem ordentlich gegönnt

September Teilweise in Ponchos gehüllt unternahmen wir im September wahnsinnig viel - unter anderem Theatergänge, Bareröffnungen, Varietébesuche und Parties. C durfte außerdem in Neuharlingersiel beim Blogercamp dabei sein

Oktober Wir schreiben unsere Bachelorarbeiten vor uns hin, was eher Internetsuchten und Mensagängen gleich kam und Hachez bescherte uns mit der #hachezchallenge viel Freude
November L entschließt, dass Puma wieder cool ist, wir verbringen viel Zeit zusammen in Bremen und nehmen uns vor: wir waren, sind und bleiben real
Dezember Die Bilder auf dem Blog werden kühl, im Gegensatz zu den herbstlichen Temperaturen in Bremen. Selbst C in Seoul hatte es kälter erwischt