Samstag, 19. Dezember 2015

ootd: Camel Coat


Sobald es draußen kalt und grau wird, zieht auch im Kleiderschrank unser aller Lieblingstrio ein: Schwarz, Weiß und Grau. Um die Wintertristesse wenigstens minimal zu bekämpfen, reicht schon meist ein einziges Teil. Der Camel Coat erinnert einen von der Farbgebung her irgendwie an zusammengekehrtes Laub und die letzten Sonnenstrahlen im Herbst. Auch wenn das Wetter in Deutschland noch nicht an Winter erinnert, der allgegenwärtige Weihnachtsstress übernimmt gerne diesen Job. Für mich ging es rechtzeitig zum Weihnachtsfest nach Korea zur Familie. Der Weihnachtsstress entspricht hier eher dem tagtäglichen Stress auf den Straßen, die Temperaturen hingegen klatschen einem mit Minusgraden ins Gesicht. Hallo Winter, Byebye freie Knöchel, würd ich dann mal sagen.

Best,
C





Camel Coat Promod // Mom-Jeans Asos // Shirt Forever 21 // Shoes Vans // Shopper Urban Outfitters //Schal mbyM

Donnerstag, 10. Dezember 2015

ootd: Ton in Ton


Das Jahr neigt sich dem Ende zu, die To-Do-Liste desselben nicht. Müdigkeit zeichnet sich in Form zweier Ringe unter den Augen ab, werden kompensiert mit hübschen Ringen an den Fingern. Die Natür lässt los, schickt ihre Blätter gen Boden und die Sonne schon am Nachmittag gen Untergang. Alles ist grau, braun, doch irgendwie friedlich. Das Jahr war turbolent, anstrengend, großartig, das Neue wird Veränderung bringen. Es ist der Dezember, der sich gefühlt so abhebt von seinen 11 Kumpanen. Dieser Monat ist so anders, so gefüllt mit Liebe und Stress gleichermaßen. Ungewaschenes Haar zur Metallicjacke, die Steine um Hals und Finger verraten den Wunsch nach Auszeit und Natur. Kinder, 2015 war gut. 

Au revoir,
C&L 






 

Montag, 7. Dezember 2015

Städtecheck: Weimar


Liebste Menschen,
als Autorin tätig zu sein, heißt auf der einen Seite, awkward Telefoninterviews zu führen, das Aufnahmegerät zu spät einzuschalten und strenge Deadlines einzuhalten. Es heißt aber auch: Menschen treffen, tolle Orte, Ausstellungen und Geschichten entdecken und – wie am letzten Donnerstag – ins wunderhübsche Weimar fahren, um dort über die Hochschule zu berichten. Und ich war selten positiver überrascht von einer Stadt, seinen Bewohnern und einer Uni. Der liebe Daniel hat mich großartig herumgeführt (danke dafür!), ich habe bei eisiger Kälte auch selbst die Stadt noch ein wenig erkundet, abends gabs lecker Ehringsdorfer Bier in zwei Kneipen und auch die Hochschule für Musik samt der imposanten Räumlichkeiten haben mich umgehauen. Doch am besten: von historischem Spießertum keine Spur! Trotz – oder vielleicht gerade wegen – Goethe und Schiller haben Stadt und Studenten etwas Hippes, das kulturelle Angebot soll laut meines „Reiseführers“ Daniel enorm sein, doch allein die Architektur auch jenseits des bekannten Bauhausstils ist ein Wandeln durch die Stadt auf jeden Fall wert. Weimar, you surprised me! 


Cheers,

L


PS: Nicht nur ich bin städtetriptechnisch unterwegs – letztens hat uns die liebe Jasmin von NIMSAJ in Bremen besucht und natürlich auch drüber gebloggt. War schön mit dir, Liebes!