Freitag, 25. September 2015

Mehr Meer mit #djhrockt



Moin Moin!

Die ganz fuchsigen haben es schon bei Instagram gesehen, ich war letztes Wochenende in Neuharlingersiel unterwegs, auf meinem ersten Bloggerevent! Das war alles sehr Last Minute, weshalb auch nur noch ein Platz frei war. Da wir uns nicht trennen wollten, fiel die Entscheidung etwas schwer, L hat mir dann den Platz überlassen und sich vernünftig ans Bachelorarbeit schreiben gemacht. 
Aber wie kam es überhaupt dazu? Die wunderbare Sandra von Wortkonfetti und der DJH, haben zu einem musikalischen Bloggerevent in der ersten All-inclusive Jugendherberge in Neuharlingersiel eingeladen. 
Doch beginnen wir von vorne. Ich war zugegeben etwas aufgeregt, denn so recht wusste ich nicht was und wer mich erwarten würde. Umso glücklicher war ich dann, als sich wirklich alle Blogger als herzliche Menschen entpuppten, obwohl wir doch alle sehr unterschiedliche Personen waren und sich auch die Blogs sehr voneinander unterschieden. Hauptaspekt des Wochenendes war allerdings nicht das Bloggen an sich, sondern Musik. Natürlich haben wir bei jeder Gelegenheit direkt das Handy oder die Kamera gezückt, um repräsentative Bilder zu knipsen, doch dies geschah irgendwie eher nebenbei. Als ich das Programm im Voraus sah, war ich sehr froh teilnehmen zu können. Musik begleitet mich seit meinem 6. Lebensjahr und weicht seitdem nicht mehr von meiner Seite. Dabei spielt es gar keine Rolle, ob ich selber Musik mache oder einfach nur Musik höre. Gerade in meiner Teenie-Indie-Zeit konnte ich gar nicht genug von neues Bands bekommen und war mir ziemlich sicher, dass niemand so musikinteressiert wie ich sein könnte haha. 


Auf dem Programm standen also ein intimes Akustikkonzert, ein Cajon-Kurs, ein großes Live-Konzert von alteingesessenen Künstlern und am ersten Tag eine kleine Musikhörsession unserer liebsten Songs. Im Voraus sollte nämlich jeder drei Songs auswählen, denen man besondere Bedeutungen zuschreibt. Lara und mir fielen natürlich direkt tausende Songs ein. Irgendwie haben wir wirklich für jede schöne Erinnerung, die wir zusammen erlebt haben - und ja, das sind sehr viele - einen Song, der uns immer wieder in dieses Gefühl zurückwirft. So lauschten wir, am schönen Strand von Neuharlingersiel sitzend, der Playlist und erzählten von unseren Erinnerungen, die wir den jeweiligen Songs zuschrieben. 


Am Abend ging es weiter mit dem kleinen Akustikkonzert von Aaron Prüßen, einem jungen Singer-Songwriter, der nicht nur aus dem Grund da war uns Blogger mit seinen textstarken Songs über die Liebe und Neuanfängen zu verzaubern. Er war nämlich Teilnehmer des OLB Musik-Camp Nordwest, ein Projekt, das unter anderem von den beiden Wingenfelder Brüdern ins Leben gerufen wurde. Die beiden werden manche vielleicht aus der Band Fury and the Slaugtherhouse kennen. In Kooperation mit dem Deutschen Jugendherbergswerk bieten sie jungen Bands und Künstlern die Möglichkeit mit deutschen Musikgrößen ihr Potential voll auszuschöpfen und sich mehrere Tage lang nur der Musik und dem Songwriting zu widmen, ganz nach dem Motto #djhrockt. Seit 2011 hat sich dieses Projekt sehr weiterentwickelt und dieses Jahr konnte der beste Künstler sogar einen Studioaufenthalt gewinnen. Wirklich eine tolle Chance für junge Künstler, die noch ganz am Anfang stehen! 




Am Samstag durften wir dann auch zu den Instrumenten greifen, nämlich nach einer Cajon. Ganz genau, dieser Holzkasten, der ein Schlagzeug ersetzen soll. Ich hätte nicht gedacht, dass es mir so sehr Spaß macht, aber es gibt einfach doch sehr viele Möglichkeiten die verschiedensten Laute aus dem Ding rauszubekommen! Auch wenn nach mehr als einer Stunde Getrommel die Hände etwas schmerzten. Abends stand dann das Highlight des Wochenendes an. Das große Konzert, direkt auf dem Parkplatz der Jugendherberge, von Wingenfelder, Jylland und Fools Garden. Die von Lemon Tree? Ja genau die. Da ich tatsächlich nur diesen Song kannte, ging ich mit quasi null Erwartungen an das Konzert heran und wurde einfach nur komplett positiv überrascht. Gerade Wingenfelder gefielen sehr gut, da sie viel mit verschiedenen Musikstilen experimentiert haben und Jylland hat mich mit seinem verträumten Gitarrenspiel und seiner wunderschönen Stimme überzeugt. Besonders schön war es, dass nicht jede Band für sich gespielt hat, sondern auch alle Künstler gemeinsam auf der Bühne standen und Songs neuinterpretiert haben. Absolut hörenswert!





Das ganze wurde natürlich von tollen Menschen, witzigen Aktionen, wie Kanufahren und Radtouren, einer schönen Wattwanderung und einer einmaligen Atmosphäre abgerundet. An dieser Stelle noch ein mal tausend Dank an den DJH und Sandra für die Einladung. Vielen Dank auch an die super Künstler und die wunderbaren anderen Bloggerteilnehmerinnen! Wir haben jetzt auf jeden Fall alle einen neuen Song, den wir mit schönen Erinnerungen verbinden: Lemon Tree! 


P.S.: Diese Blogger waren auch dabei und haben auch schöne Beiträge über unser Bloggerevent! Katja von Mädchen mit Herz // Antje von Rucksack und Kamera // Ines von Hauptstadtpuppi // Sarah von Verwandert // Nina von Hedi näht // Steffi von Hauptsache Meer // Janett von Teilzeitreisender // Ariane von Heldenwetter // Blog des DJH Heiter bis stürmisch 

Montag, 21. September 2015

Wolke grüßt Wolke


Liebe Kinder der Sonne,

wäre die Shades of Grey-Referenz nicht so ausgelutscht, würden wir das nordische Wetter an dieser Stelle mit dem brisanten Buchtitel vergleichen. Wolke grüßt Wolke, Regen stürzt sich aufs Pflaster. Kein Grund, nicht trotzdem das Mididress aus Lissabon hervorzukramen, nur heute mit wärmeren Gewändern kombiniert (kriegen die Kinnas denn gar nicht genug von Ponchos, fragt man sich). Dazu eine Frisur, die irgendwo zwischen süß und rebel ihren Platz einnimmt und die herbstliche Blässe, die den Asientrip dieses Frühjahr bereits elegant verdrängt hat. Bald gibts hier übrigens Neues zum Thema Vlog, einen Bloggereventnachbericht und andere Schmankerl, die es hoffentlich vermögen, die Augen vom Regenwetter zu trennen und auf den flimmernden Bildschirm zu richten.

If the shades of grey reference wouldn't be so last season, we would compare the book title to the weather we lately encounter in Bremen. Cloud greets cloud, rain is pouring down on us. But that doesn't stop L from pulling out that midi dress from Lisbon and combine it with something more cozy (damn, can they ever stop with their ponchos?). Add a hair style that finds it place somewhere between cute and rebel and combine it with the autumn like pale skin that ignores our trip to Asia tenderly and there you go. Btw, soon there will be a new vlog post, a blogger event review and other nice stuff to be excited about. 

Hasta luego,
C&L





Kleid H&M // Poncho New Look // Boots Görtz 17 // Kette SIXX
 

Montag, 14. September 2015

Und das ist auch gut so

Manchmal fühlen wir uns wie eine Lilie in einem Strauß Rosen. Wie der Jutebeutel unter den Designerhandtaschen. Die Rede ist von der bunten, schicken, glamourösen, trendigen, süßen Bloggerwelt und uns zwei Vögeln, die wir kirchernd und entschlossen unentschlossen durch die Welt tanzen. Darum geht’s heute: Fünf Gründe, warum  wir manchmal echt keine fancy Bloggers sind, obwohl wir das Bloggen lieben. 

1. Wir gehen gerne und viel Essen, kochen lecker und ausgefallen … und lassen das Ganze unfotografiert! Außerdem sind wir auch nicht immer #heathy oder #vegan unterwegs. Viele der besten Gerichte, die wir auf unseren Teller hatten, gibt’s nicht mit Filter und im Quadratformat sondern werden im Moment genossen – und das ist auch gut so! 

2. Wenn wir auf Shootingstreifzug gehen (was ohnehin nicht oft genug passiert), stehen wir ab und an noch immer unbeholfen vor der Kamera, lachen uns kaputt, wenn die Fotografierende mit gespielt sanfter Stimme „Ja, genauso so, Baby! Spiel mit der Kamera!“ säuselt und sind uns bei manchen Posen unsicher. Doch so bleiben die Fotos echt – und das ist auch gut so!

3. L trägt bevorzugt Jogginghosen und Leggings, C liebt Basicshirts, Sonntags sehen wir aus wie vom Straßenrand gekratzt. Würde man uns ab und an auf der Straße spotten, wäre da nicht viel mit Fashionblogger – und das ist auch gut so!

4. Süße Spitze, verspielte Muster, träumerischer Schnitt - sowas gibt’s bei uns nicht. Neue Errungenschaften werden mit „geil“ kommentiert, wobei wir gerne die Stimme Rainer Calmunds imitieren. Überhaupt basieren 50% unserer Witze auf dem Fakt, dass sie geschrien und nicht gesprochen werden. Das wäre auf Bloggerevents quasi skandalös – wir finden es aber gut so!

5. Modeblogs leben von schnellen Trendzyklen, dem Neuen und stetigem Konsum: gerade L befasst sich in ihrer Bachelorarbeit mit diesem Teufelskreis und versucht, möglichst gemäßigt zu konsumieren und viel Secondhand zu kaufen. Jede Woche ein komplett neues Outfit, das wiederum nach einem Monat zu Kleiderkreisel oder in die Tonne wandert? Nicht bei uns – und das ist auch gut so. 

Stay true - stay gold,
C&L 


Mittwoch, 9. September 2015

Ponchos und Parks


Liebe Freunde des hippen Überwurfes,

Ponchos befinden sich irgendwo zwischen Schafhüterstyle und gemütlich, zwischen Ist-denn-schon-Herbst und schick. Dabei kanns auch farblich ganz unterschiedlich zugehen, wie wir euch heute demonstrieren werden. Während C es weiterhin schwarzweiß hält (das lieben wir ja am meisten), wagt L sich an Farbnuancen, die zur roten Mähne passen. Und das Ganze gibts - haltet euch fest - an unserer allerersten Shootinglocation ever, dem Bürgerpark. Wir raten dringenst davon ab, sich diese frühen Fotos noch einmal anzuschauen, der Bürgerpark hingegen ist immer wieder einen Besuch wert.

Ponchos are located somewhere between shepherd look and cozy, between "is it atumn already?" and chic. In terms of color, everything is possible as we show you today. While C is keeping it all black and white (cause that's how we love it), L experiments with colors that match her red hair. On top of that, the location is our first shooting spot ever, the Bürgerpark. We strongly recommend not to check those early pictures again - the Bürgerpark is always worth a visit tho.

Genug geschnackt, die Wannabefashionbloggers sind zurück!
C&L










Lara: Poncho Primark (ähnlich hier oder hier) // Jeans H&M // Shirt Primark (ähnlich hier oder hier) // Boots Görtz 17 (ähnlich hier)
Cora: Jeans Dr. Denim // Poncho someday. // Sneakers Asics // Basicshirt Forever 21 // Kette H&M (ähnlich hier)

Sonntag, 6. September 2015

Du bist zu Hause für immer und mich


Wie ihr im letzten herzerwärmenden Post lesen konntet, war ich in Korea unterwegs. Das nicht nur aus Wanderlust, sondern vor allem auch aus dem Grund, dass meine Mutter quasi zurückgewandert ist. Ja nach 26 Jahren voller Höhen und Tiefen, hat sie sich entschlossen, in ihre Heimat zurückzukehren. Um mir diese doch sehr krasse Situation leichter zu machen, bin ich also erstmal hinterhergeflogen, mit Sack und Pack und Hund. Natürlich war ich schon oft in Korea, um meine Familie zu besuchen, doch dieses Mal war es anders. Dieses Mal war ich zum ersten Mal dort, mit dem Wissen, dass dies doch irgendwie meine neue Heimat ist, auch wenn diese nicht mal eben mit 2 Stunden Zugfahrt erreichbar ist. Aber was ich sagen kann, diese neue Heimat gefällt mir! Irgendwie alles, das Essen, die Mode, das Nachtleben, die Kultur. Das hab ich mal versucht euch ein bisschen in Bildern festzuhalten, von Korean BBQ über Karaoke mit Soju, bis hin zu grünen Oasen mitten in der Großstadt und wunderschönen Landschaften. Oh Korea, I'm glad to call you home!
Und weil dieses Lied von Annenmaykantereit textlich einfach wie die Faust aufs Auge passt, hier noch etwas musikalische Untermalung beim Bilderschauen.

As you've seen in the last post, I was traveling to Korea. Not only because of wanderlust, but also because my mother kind of moved back to Korea. After 26 years with ups and downs, she decided to move back to her home country. To make this situation easier for me, I took the next plane with bag and baggage and dog. Of course I've been several times in Korea to visit my family there, but this time was different. This time I flew there, knowing this is my new home, although it is not within reach of 2 hours train journey. But I do like this new home! The food, the fashion, the nightlife, the culture. I tried to capture this in my pictures, from Korean BBQ to karaoke drinking Soju, green oases in the middle of the city and beautiful landscapes. 
Oh Korea, I'm glad to call you home!

잘 가 oder auch macht's gut,
C