Mittwoch, 17. August 2016

Momente fangen in Madrid

Moin Freunde,

die Goldmädchen leben! Nach der längsten Pause unserer Bloggeschichte melden wir uns mit einem besonders schönen Post und ohne große Entschuldigungsworte zurück.  
Im Mai war ich in Madrid und durfte Sonne, Freiheitsgefühle und spanische Lebensart in mich aufsaugen. Doch viel zu schnell holen Alltag, Verantwortung und mieses Wetter einen wieder ein. Da ist es schön, wenn man - die Jacke um den Körper geschlungen - zur Drogerie hetzt und mit jedem Schritt schneller wird, weil man weiß: gleich gibts Erinnerung im quadratischen Format. Und schwups war ich zurück geworfen in die bunten Straßen Madrids, in angenehme Temperaturen und schöne Erinnerungen. Auf einmal kann die Jacke gelockert und der Mund zu einem Lächeln geschwungen werden. Analoge Bilder vermögen es, diese kleinen Zeitsprünge aus dem Alltag in einen schönen Moment möglich zu machen. Daher werde ich nicht aufhören, neben Handy und Spiegelreflex auch immer meine goldene Diana dabei zu haben. Meine kleine Zeitmaschine.

Best,
L






Montag, 18. Juli 2016

Decision Making


Moin!
Manchmal muss man sich belohnen. Manchmal muss man zwischen Deadlines und To-Do-Listen kurz in sich gehen und sagen: Das war gut. Ob man sich dabei mit einem guten Essen, einem Telefonat mit einem lieben Menschen oder mit einem Kleidungsstück belohnt, ist ganz egal. Wir haben in den letzten Wochen viel über unsere Masteroptionen gesprochen, Studienverlaufspläne studiert und Bewerbungen hastig abgesendet. Vergangene Woche hat C sich auf den Weg nach Hannover gemacht, um dort ein Aufnahmegespräch zu führen. Danach gab es dann den Belohnungsmoment: ein schönes Kleid durfte Einzug auf die Kleiderstange erhalten. Schlicht, mit dem gewissen Etwas. Und was soll man sagen? C wurde angenommen. Nun laufen die Denkapparate heiß und wir überlegen, wer wo studiert. Stadt vs. Studienplan, Entfernung vs. Beisammensein. Und wir denken uns manchmal: Wie sollen wir über so wichtige Dinge wie Masterstudienplätze entscheiden, wenn schon die Wahl eines Restaurants am Donnerstagabend schwerfällt? Wie sollen wir Immatrikulationsanträge unterschreiben, wenn wir nicht einmal wissen, was wir später einmal machen möchten? Da ist die Flucht in ein schönes Outfit, das mit einem Kleidungsstück schon vollständig ist, erfrischend. Eins ist dabei wenigstens sicher: Egal, wo, was und wie - wir bleiben im Herzen beisammen. 

Best,
C&L








Montag, 11. Juli 2016

Sommerfarben


Guten Abend liebe Freunde,
früher habe ich kein schwarz getragen, weil es mich "blass macht". Eines Tages, die Augenringe dunkel, die Wangen hell, streifte mein Blick mein Ebenbild im Spiegel und ich dachte: Moment einmal. Welche Farbe macht mich denn nicht blass? Ich bin blass. Wäre ich noch blasser, könnte man mich durchsichtig nennen. Der Beginn einer Liebe zum Schwarzen. Eine Liebe zur schlichten Eleganz, zur Alltags- und Ausgehfarbe. "Wir tragen schwarz, bis es was Dunkleres gibt", sagt Casper. Umso schöner ist es, manchmal aus dem dunklen Farbschema auszubrechen und sich an Muster, Farben und Nuancen zu wagen, die mit Sommersprossen spielen und das kupferne Haar herausheben. Gesagt, getan, ein Jumpsuit, fertig. Es ist Sommer und ich liebe das Leben und Hamburg und Herzensmenschen und Musik und Sonntage, an denen C einfach nach Hamburg kommt, damit wir uns sehen. Dieses Wirrwarr aus Gefühl, eingefangen vor einer Wand, die der Mähne Konkurrenz macht. Voila!

Best,







 Jumpsuit H&M